AKTUELLES 2017
 

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Aktuell: Juli 2017

10 Jahre Jugendintensivbetreuung

Mit Besuchen der SozialarbeiterInnen in den Bezirken und Magistraten haben die beiden Leiterinnen Anfang Juli den Geburtstag von JIB gefeiert.

Fotos: Magdalena Knoll und Irene Paumann, die Bereichsleiterinnen von JIB, feiern mobil Geburtstag. rechts unten: BH Melk, wo vor 10 Jahren die Jugendintensivbetreuung als Pilotprojekt begann.

Mehr über 10 Jahre Jugendintensivbetreuung erfahren Sie in der Geburtstagskarte.

 

 

 

 

 

Fotos (RDK NÖ)

 

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Aktuell: 24. Juni 2017

60 Jahre Engagement für Kinder

1957 wurde RETTET DAS KIND NÖ gegründet. Seither hat sich der gemeinnützige Verein zum größten privaten Partner der Kinder- und Jugendhilfe in Niederösterreich entwickelt. Rund 250 MitarbeiterInnen arbeiten heute an 25 Standorten.

Wir geben Kindern und Jugendlichen ein Zuhause und begleiten sie auf dem Weg in ein eigenständiges Leben. Wir unterstützen Familien zu Hause, arbeiten mobil mit Jugendlichen und betreuen SchülerInnen in Tagesgruppen.

 

Schlossgartenfest am 24. Juni 2017

Mit einem "Dialog zum Glück" inmitten eines Schlossgartenfests für die ganze Familie haben wir in Judenau den 60. Geburtstag von RETTET DAS KIND NÖ gefeiert:

"Uns leitet die Idee, dass Kinder trotz belastender Erfahrungen glücklich sein und Wege in ein gelingendes, eigenverantwortliches Leben finden können", ist ein Leitsatz von RETTET DAS KIND NÖ, der bei der Geburtstagsfeier in den Mittelpunkt gestellt wurde.

Clemens Sedmak ging in seinem Festvortrag der Frage nach: "Ist Glück Glücksache?" Der Sozialwissenschaftler, Theologe und Philosoph ist Autor des Buchs "Geglücktes Leben - Was ich meinen Kindern ans Herz legen will". In seinem Vortrag beleuchtete er einige Sätze aus dem neuen pädagogischen Leitbild von RETTET DAS KIND NÖ, in denen er ein tieferes Verständnis von Glück gefunden hat. So betonte er z.B. dass nicht das Korrigierende und Direktive die wesentliche Elemente in der Begleitung von jungen Menschen sind: Vielmehr ist der Aufbau von Beziehung zu den Kindern eine wesentliche Voraussetzung zum Glücklichsein.

Beim anschließenden Podiumsgespräch diskutierten darüber Erich Fenninger (Sozialwirtschaft Österreich) Reinfried Gänger (Kinder- und Jugendhilfe NÖ) und Irene Paumann (RETTET DAS KIND NÖ). Die beiden Jugendlichen Marcel Egarter und Anna beeindruckten durch ihren Mut, vor dem versammelten Publikum von ihrem Leben zu erzählen.

Landesrat Karl Wilfing hat in seinen Grußworten besonders die Pionierarbeit in den mobilen Hilfen zur Erziehung anerkannt.
Durch das Programm führte ORF-Moderator Christoph Riedl-Daser.
 

Das SCHLOSSGARTENFEST bot ein vielseitiges Spiel- und Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie mit Mitmachstationen und Live-Musik.

Die BesucherInnen hatten Gelegenheit, die Kinder- und Jugendwohngruppen im Schloss Judenau zu besichtigen und in einer Fotoausstellung mehr über die Geschichte des Vereins zu erfahren.

Fotos: RETTET DAS KIND NÖ, U. Müller, T. Peischl

 

 

Einen Fotorückblick mit weiteren Bildern finden Sie in der Fotogalerie Schlossgartenfest


 

 

 

 

 

In der Tullner NÖN (Ausgabe 26) finden Sie einen sehr schönen Bericht über unser Schlossgartenfest (Titelseite und Seiten 2-3), den Sie hier nachlesen können.

 



 

60 Jahre RETTET DAS KIND NÖ - ein Rückblick

Die erste Aufgabe des neu gegründeten Vereins war 1957 die Versorgung von 200 ungarischen Flüchtlingskindern im Schloss Judenau. Seit damals ist RETTET DAS KIND NÖ eng mit dem Schloss verbunden. Bis heute befindet sich hier der Hauptsitz des Vereins. Als das Aufgabengebiet als Kinderhilfsorganisation seine ursprüngliche Bedeutung verlor, entwickelte RETTET DAS KIND NÖ seinen Arbeitsschwerpunkt in der Kinder- und Jugendhilfe. 1961 entstand im Schloss die erste Einrichtung: das „Schülerinternat Judenau“ (heute JuVis).

Schloss Judenau war nach dem 2. Weltkrieg in einem desolaten Zustand. Für eine Renovierung fehlte zunächst das Geld. Seit den 70er-Jahren hat RETTET DAS KIND NÖ das Schloss, seine Nebengebäude und Außenanlagen wieder instand gesetzt. Die großen Schlafsäle wichen Gruppenwohnungen mit gemütlichen Kinderzimmern und Gemeinschaftsräumen. Das Gebäude und vor allem auch die pädagogische Arbeit wurden und werden laufend an die immer individuelleren Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen angepasst.

Ebenfalls seit den 70ern hat RETTET DAS KIND NÖ immer wieder neue Betreuungsangebote entwickelt und dabei auch Pionierarbeit geleistet.

Zunächst entstanden die Außenwohngruppen: In geräumigen Häusern mit Garten sollten Kinder, die voraussichtlich langfristig betreut werden, ein familienähnliches Zuhause finden.
2001 eröffnete RETTET DAS KIND NÖ die wg airbag, eine Jugendwohngruppe in St. Pölten.

Zusätzlich zur stationären Betreuung begann in der Kinder- und Jugendhilfe die Entwicklung von mobilen und ambulanten Betreuungsformen. Diese Unterstützungsmöglichkeiten sollten dazu beitragen, dass die Herausnahme von Kindern aus ihren Familien verringert wird:
RETTET DAS KIND NÖ schuf 1991 die Sozialpädagogische Familienhilfe. Diese besucht, berät und betreut Familien zu Hause, wenn familiäre Belastungen das Wohl der Kinder gefährden. 1993 gründete der Verein die Sozialpädagogischen Tagesgruppen für SchülerInnen. In dieser Form der Nachmittagsbetreuung werden Kinder in ihrer schulischen und persönlichen Entwicklung speziell gefördert.
2007 entstand die Jugendintensivbetreuung, eine individuelle, mobile Einzelbetreuung, die im Lebensumfeld der Jugendlichen stattfindet.

RETTET DAS KIND NÖ ist durch die Entwicklung neuer und die Anpassung bestehender Angebote stark gewachsen. 1992 hatte RETTET DAS KIND NÖ 80 MitarbeiterInnen, zum 50. Jubiläum vor 10 Jahren waren es 143. Heute arbeiten 250 MitarbeiterInnen an 25 Standorten in Niederösterreich. "Um den Bedürfnissen der uns anvertrauten Kinder, Jugendlichen und Familien gerecht zu werden, entwickeln wir uns ständig weiter. Zurzeit arbeiten wir besonders an unseren Organisationsstrukturen und an unserem pädagogischen Konzept.
 

Gruppenfoto mit Mitwirkenden, Verantwortlichen und UnterstützerInnen der Feier
(Foto: U. Müller), v.l.n.r.:
Isabella Kübek, Anna, Karl Einfalt, Marcel Egarter, Doris Hahn, Gertraute Schaufler, Reinfried Gänger, Clemens Sedmak, Irene Paumann, Erich Fenninger, ErichRobl, Silvia Zimmer, Monika Franta, Johann Höfinger, Arno Kraftl, Peter Nussbaumer, Franz Draxler, Wolfgang, Walter Högl, Bernhard Seyr, Georg Hagl, Gottfried Bayer
 

 

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Aktuell: 22. März 2017

Gütesiegel für RETTET DAS KIND NÖ

ST. PÖLTEN: Am 22. März wurde RETTET DAS KIND NÖ wieder das Gütesiegel des Österreichischen Netzwerkes für Betriebliche Gesundheitsförderung verliehen.

Dieses jeweils für 3 Jahre gültige Siegel erhielt der Verein erstmals 2014 für das Projekt „Zufriedenheit hält gesund“, welches das Wohlbefinden und die Gesundheit am Arbeitsplatz verbessern und die betriebliche Kommunikation fördern sollte.

Die MitarbeiterInnen wurden mittels Fragebogen und extern moderierten Gesundheitszirkeln zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz befragt. Seither wurden laufend Maßnahmen umgesetzt:

Diverse Seminare und Coaching wurden angeboten, darunter Gesundes Führen, Konfliktmanagement, Burnout-Prophylaxe, PART (Professionell Handeln in Gewaltsituationen), wahrnehmende Pädagogik uvm.
Ein Rückenfit-Programm und ein Projekt zur gesunden Ernährung sollten das leibliche Wohl fördern. Alle Häuser sind rauchfrei.
Die Supervision wurde ausgebaut, Doppelbesetzung in allen Wohngruppen eingeführt, es wird laufend an der Verbesserung von Kommunikation und Arbeitsmitteln gearbeitet. Regionaltreffen und Betriebsausflüge dienen dem Teambuilding und der bereichsübergreifenden Vernetzung.

Im Betriebsrat wurden Gesundheitsbeauftragte eingeführt, die sich speziell mit diesem Thema auseinandersetzen sollen.

"Wir möchten das Arbeitsklima und das Wohlbefinden unserer MitarbeiterInnen weiterhin verbessern. Zu den nächsten Schritten gehören Änderungen im Dienstzeitmodell, weitere Seminarangebote und Vernetzung sowie die Einführung eines neuen EDV-Systems, das Arbeitsabläufe erleichtern soll", erzählt Geschäftsführerin Monika Franta.
 

Foto (NÖ GKK): Gütesiegelverleihung 2017:

Mag.a Elisabeth Pieber, MA (2.v.links, Gesundheitsbeauftragte im Betriebsrat und Mitarbeiterin der Jugendintensivbetreuung) und Monika Franta, MAS (4.v.links, Geschäftsführerin von RETTET DAS KIND NÖ) nehmen das Gütesiegel von KR Gerhard Hutter, Gesundheitsministerin Dr. Pamela Rendi-Wagner, Landesrat Ing. Maurice Androsch und Dr. Klaus Ropin entgegen.

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AKTUELLES 2016